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<pre>Von einem mageren Torerfolg in den letzten fünf Spielen wird diese Unbeholfenheit zu allem Überfluss auch noch zum Regelfall erklärt. Aufgrund der strukturellen offensiven Probleme dürften sich nun auch die Hoffnungen auf ein Chancenfestival in Mainz von vornherein verbieten.  <p> Der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer wurde zwar nicht in etwas wirklich Zählbares umgemünzt; dennoch war die Dankbarkeit groß, dass ein Rheinhesse nach 497 torlosen Minuten endlich wieder einmal ins Schwarze traf.  <p>  Allerdings mussten die Niedersachsen in den letzten Wochen herbe Rückschläge einstecken. In den jüngsten sechs Liga-Partien gab es lediglich einen 3:0-Heimerfolg über Nachzügler Ingolstadt. <p> Keine leichte Aufgabe, schließlich befinden sich die Augsburger im Hoch wie nur eine Niederlage in den letzten fünf Liga-Spielen zeigt. Im Umkehrschluss konnten die Gladbacher nur eine der jüngsten fünf Bundesliga-Partien für sich entschieden. <p>  Allerdings konnten die Hessen noch nie in Augsburg gewinnen! Aus den bisherigen sechs Dienstreisen zum FCA gab es drei Niederlagen und drei Unentschieden.  </pre>


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<pre>Vor allem BVB-Coach Lucien Favre sieht trotz des klaren Erfolges noch einiges an Verbesserungsbedarf.  <p> Trotz allem dürfte aber gewiss nicht davon auszugehen sein, dass der FC Augsburg sein letztes saisonales Heimspiel kampflos wegzuschenken gedenkt — zumal eine achtbare Derniere gegen die höhenfliegenden Knappen sogar einen besonders stimmigen Schlussakkord besorgen kann.  <p>  Da die Fohlen aber wissen, wie man mit derartigen Enttäuschungen umzugehen pflegt, sollte auch der schwache Auftritt vom letzten Samstag keinen allzu langen Schatten werfen. Selbst ein nur wenig erfreulicher Abstecher zu Man City unter der Woche wäre für die Elf vom Niederrhein wohl kein ernsthaftes Problem. <p> Bezeichnend: In der laufenden Saison bringt es die Elf von Alexander Nouri erst auf drei Treffer (gemeinsam mit dem VfB Stuttgart zweischlechtester Ligawert) – so wenige wie zum gleichen Zeitpunkt zuletzt in der Saison 1970/71… <p>  Die Rheinhessen haben sich zuletzt im Derby gegen Eintracht Frankfurt mit einem Remis (1:1) begnügen müssen.  </pre> 


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<pre> Damit das auch so bleibt, müssen die Fortunen den eingeschlagenen Weg weiter gehen. Oder anders ausgedrückt: siegreich bleiben.  <p> Dazu kommt, dass die Borussen mit dem Derby-Sieg über den FC Köln richtig viel Selbstvertrauen getankt haben. Einzig die Chancenverwertung war ein Manko.  <p>  Nach einem dürftigen Remis gegen die Berliner war es somit lediglich dem Spielverlauf zu danken, dass zumindest das 3:3 gegen den Sport-Club als halbwegs passabel erschien: Bis zur spektakulären Nachspielzeit zeichnete sich in diesem Match noch nicht einmal eine solche Punkteteilung ab. <p>  Mit dieser Start-Pleite stehen die Fuggerstädter schon nach einem Spieltag dort, wo ihn die meisten Experten vermutet haben: Nahe der Abstiegszone. <p>  Bis zur Winterpause haben nun aber erstmal andere Ziele Priorität. Zum Beispiel jenes, die von Kovac nach dem 0:0 am 9. Spieltag in Gladbach geforderten „zehn bis zwölf Punkte“ zu holen — sechs davon haben die Frankfurter bereits eingesammelt, bei noch fünf ausstehenden Partien.  </pre>


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<pre> Dabei wurde die Mannschaft in der Sommerpause kräftig umgebaut — neun Spieler gingen (darunter prominente Namen wie Rodriguez und Gustavo), acht neue kamen. Vier Neuzugänge standen gegen den BVB auch gleich in der Startelf, doch es brachte nichts.  <p> Leverkusen begann furios und hatte auch die besseren Chancen. Die Bayern taten sich generell recht schwer, ihr gefürchtetes Flügelspiel aufzuziehen.   <p> Gleichzeitig ist der Hesse damit aus ihrer Sicht der letzte Coach, der von Beginn an auf der Hut sein muss. Alle anderen Übungsleiter sitzen mit Quoten jenseits der 10,0-Marke vergleichsweise fest im Sattel — zumindest vorerst. <p>  Gegen den abermals schwächelnden Tabellenführer hielt die Hessen selbst ein zwischenzeitlicher 2-Tore-Rückstand nicht vom Punkten ab. Per Doppelschlag wurde der vermeintlich vorentscheidende Zwischenstand innerhalb von nur vier Minuten egalisiert.  <p> für die Frankfurter Eintracht erwiesen sich zuletzt zwei Derbys als wertvolles Lebenselixier: Nach den Siegen gegen den FSV Mainz und Darmstadt 98 kann sich die Mannschaft von Niko Kovac wieder über eine brauchbare Perspektive im Kampf um den Klassenerhalt freuen.  </pre>


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<pre> Von ihrem beim erwähnten Hinrunden-Erfolg gegen die Bayern zum Vortrag gebrachten Niveau scheinen die Fohlen derzeit meilenweit entfernt zu sein, weshalb für die abermals nur unzureichend fokussierten Gastgeber selbst vom großen Angstgegner keinerlei Gefahren auszugehen drohen.  <p> Mehr noch: Bis zur Pleite gegen Wolfsburg hatte der SC Freiburg davor saisonübergreifend zehn Heimspiele in Folge gewonnen!  <p>  Die Krise beim VfL hält sich überaus hartnäckig. Mit Andries Jonker versucht sich bereit der dritte Trainer in dieser Saison an den „Wölfen“. Zuvor standen Dieter Hecking und Valerien Ismael an der Seitenlinie. Der Erfolg der Trainerwechsel hält sich bisher in überaus engen Grenzen. <p>  Gegen den HSV wurde der Finne in der 7Minute eingewechselt und drehte mit einem lupenreinen Hattrick einen 0:1-Rückstand in eine 3:1-Führung.  <p> Damit die Hanseaten jedoch überhaupt erst eine Chance auf den Klassenerhalt haben, müssten die Rothosen erstmal gegen die wiedererstärkten Gladbacher gewinnen.  </pre>


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